Provincia di Asti
“….l’esultante di castella e vigne suol d’Aleramo…”. (ungefähr:….Jubel der Schlösser und Weinreben der Erde von Aleramo…) Die berühmte Zeile des Dichters Carducci charakterisiert mit wenigen Worten das Montferrat, ein historisches und geographisches Gebiet der Provinz Asti, die kleinste Piemonts, aber eine der bedeutendsten in Bezug auf kulinarische Besonderheiten und Weinspezialitäten. Die sanften oft von Dörfern, Schlössern und Türmen geschmückten Hänge des Astigebietes liefern mit ihren in vielen Farben leuchtenden zahllosen Weinbergen einen unvergleichlichen Anblick, ein sich zu jeder Jahreszeit veränderndes Farbenschauspiel. In diesem inzwischen international bekannten Weinanbaugebiet erzeugt man Spumante Brut (in Canelli ist der italienische Spumante und Asti Spumante “erfunden” worden), leichtere Rotweine und gehaltvolle, lagerfähige Rotweine, Weißweine und auch Destillate, speziell Grappasorten. Auf diesem reichhaltigen Boden wachsen die seltenen weißen Trüffel, die roten oder gelben “quadratischen” Asti-Paprikaschoten, die weißen knackigen Gemüsedisteln. Mit fachgerechter traditioneller Kochkunst vereinen sich Weine und typische Landwirtschafterzeugnisse zu regionalen Feinschmeckergerichten: das Carne Cruda battuta al Coltello (eine Art Carpaccio aus Kalbfleisch und zwar nicht gehacktes, sondern mit einem scharfen Messer in feinste Scheibchen geschnittenes), der Tonno di Coniglio (Hasenpastete präsentiert wie ein Thunfisch), das Risotto al Barbera (Risotto an Barbera), die Bagna Cauda (dialektal für “Heiße Soße” ist eine Sardellensoße, in die man rohes und gekochtes Gemüse tunkt), das Bollito Reale (Königsgesottenes) und natürlich die Süßspeisen wie zum Beispiel die Amaretti von Mombaruzzo. Kommen wir wieder zu den von Carducci erwähnten Schlössern, von denen es im Astigebiet eine stattliche Anzahl gibt: Piea, San Martino Alfieri mit seiner einzigartigen architektonischen Struktur aus dem neunzehnten Jahrhundert, Castell’Alfero, Montiglio, Costigliole, ehemalige Herrschaftssitze der Herzogin von Castiglione, heute Sitz einer internationalen Schule italienischer Kochkunst und des Kulturparks des Grinzane-Cavour-Preises, Cisterna, das ein Handwerksmuseum beherbergt, in dem man nachgebaute Werkstätten alter inzwischen ausgestorbener Handwerksgewerbe besichtigen kann.
Informationen
Atl Asti - Agenturen der lokalen Touristeninformation
[Indietro]
[Indietro]
Ortschaften
Forte di Vinadio
Nach dem Willen von König Karl Albert errichtet, stellt die Befestigungsanlage von Vinadio eines der bedeutendsten Beispiele alpenländischer Militärarchitektur dar. Sie erstreckt sich in Längsrichtung auf 1200 Metern Länge über drei Ebenen, auf denen sich circa 10 Kilometer interner Wege verteilen.
Villa Scott
Das Gebäude ist eines der signifikativsten Beispiele der Turiner Jugendstilarchitektur und mit dem Namen von Dario Argento verbunden, der dort den Film “Profondo Rosso” (“Tiefes Rot”), den wahrscheinlich emotionsreichsten seiner Filme und auch den am stärksten mit figurativen Effekten versehenen Film, gedreht hat.
Giardini Botanici di Villa Taranto
Villa Taranto und ihre Gärten, die sich über dem Lago Maggiore ausbreiten, verfügen über ein enormen botanischen Besitz: er umfasst circa 1.000 Pflanzen, die bis heute nicht in Italien gezüchtet werden, und circa 20.000 Sorten und Arten von besonderem botanischem Wert.
[Indietro]
Persönlichkeiten
Nanni Moretti
“Mit den Olympischen Winterspielen scheint mir in Torino der Stolz ausgebrochen zu sein, ich erinnere mich, dass ich in jener Zeit zahlreiche Personen vom Erwachen der Stadt überrascht gesehen habe: und dieser Eindruck ist geblieben.”
Umberto Eco
"Ohne Italien wäre Torino mehr oder weniger gleich. Aber ohne Torino wäre Italien ganz anders".
Roberto Faenza
“Mit seinem antiken und schmachtenden Zwielicht ist Torino der abstrakte, metaphysische Raum, die schöne, ferne und ein wenig mysteriöse Unbekannte, die ich in Giorni dell’abbandono nach dem gleichnamigen Romand von Elena Ferrante auf die Leinwand zu bannen beschlossen habe.”
[Indietro]
Asti



