Architektonische Sehenswürdigkeiten
Das Piemonte ist ein Gebiet mit außerordentlichen natürlichen Reichtümern, in dem die vergangenen Jahrhunderte eine unauslöschliche Spur hinterlassen haben: Architektur- und Kunstgüter von enormem Wert, die bei den römischen Spuren beginnen und über verschiedene Stile bis zum Jungendstil und zu unserer Zeit gehen. In der gesamten Region kann man sowohl in den kleinen Kunststädten als auch in der Hauptstadt Paläste, Villen, Burgen, Festungsanlagen, Hofresidenzen und Sakralbauten bewundern., die echte Schmuckstücke der Architektur sind.

Die kostbarsten Schätze stammen allerdings aus der Barockzeit: Von den Savoyer-Residenzen zu den Sacri Monti (Heilige Berge), von denen viele von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ erklärt wurden, bis hin zu den vielen Turiner Palästen und Plätzen, die von Architekten wie Filippo Juvarra, Guarino Guarini, Ascanio Vittozzi und Amedeo di Castellamonte entworfen wurden. Sie wurden von den Savoyern beauftragt, die Hauptstadt des Königreichs zu verschönern. Auch das 19. Jahrhundert hat seine Spur hinterlassen. Es genügt, sich daran zu erinnern, dass Torino dem Charme der Art Nouveau und des Jugendstils erliegt, durch welche die bürgerlichen Wohnsitze, Alleen, Plätze und einige Stadtteile neu gestaltet wurden. Zu jener Zeit wurde auch das Symbol-Gebäude der Stadt errichtet, die Mole, die 1889 eingeweiht wird und – wie zahlreiche andere Bauten Torinos – von dem genialen Geist Alessandro Antonellis entworfen wurde. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren des anschließenden Jahrhunderts entstehen in Torino zwei neue Architektur-Symbole: der Lingotto – die bedeutendste Automobilfabrik Europas der Zeit -, die von Giacomo Matté Trucco entworfen und vor kurzem durch einen Entwurf von Renzo Piano in ein Mehrzweck- und Messezentrum verwandelt wurde – und die zentrale Via Roma, deren Bogengänge und Galerien von Marcello Piacentini geplant wurden.

Auch die zweite Hälfte des 20. Jhs. ist ein Protagonist mit der Planung wichtiger Gebäude wie der Galleria d’Arte Moderna (Galerie der Modernen Kunst), dem Sitz des Museo dell’Automobile (Automobilmuseum), dem Palazzo del Lavoro (Palast der Arbeit) und dem Palazzo a Vela (welche zur Weltausstellung Italien 1961 errichtet wurden) und in den gleichen Jahren das unter der Leitung des Meisters der modernen Turiner Architektur, Carlo Mollino, umgebaute Teatro Regio. Auch der Beginn dieses neuen Jahrhunderts gibt der piemontesischen Hauptstadt dank der Austragung der XX. Olympischen Winterspiele Torino 2006 ein neues Gesicht. Neue Infrastrukturen und bahnbrechende Projekte verschmelzen mit der Vergangenheit, und so haben neben historischen Gebäuden der Palasport (Sportpalast) von Arata Isozaki, das Oval im Bereich des Lingotto, das Eisstadion in dem von Gae Aulenti und Arnaldo De Bernardi umgebauten Palazzo a Vela ihren Platz gefunden.
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Ortschaften
Forte di Fenestrelle
Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.
Cantine storiche di Canelli
Die Keller – in denen die perfekt aufgereihten antiken Fässer und Barriques gelagert werden – verfügen über Ziegelsteingewölbe mit weiten tiefer gelegten Rundbögen und sind untereinander durch Tunnelgänge verbunden, welche bis ins Grundwasser und in die tiefen Erdschichten hineinreichen, die sich im Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben.
Forte di Vinadio
Nach dem Willen von König Karl Albert errichtet, stellt die Befestigungsanlage von Vinadio eines der bedeutendsten Beispiele alpenländischer Militärarchitektur dar. Sie erstreckt sich in Längsrichtung auf 1200 Metern Länge über drei Ebenen, auf denen sich circa 10 Kilometer interner Wege verteilen.
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Persönlichkeiten
Stefania Rocca
"Mein Vater hat bei Fiat gearbeitet. Torino habe ich nie als einschränkend erlebt. Es ist eine elegante Stadt. Der Nebel hat mir nie Angst eingejagt oder mit traurig gestimmt. Meine Mutter, sagte immer, er hilft, um in uns hineinzusehen.”
Carolina Kostner
“Die Piemontesen ähneln sehr den Südtirolern. Vielleicht, wegen der Nähe der Berge, ... aber Torino ist eine Großstadt und hat nicht die Atmosphäre meiner Heimat. Hier findet man alles. Die interessantesten Seiten herauszufinden, wird ein wahres Vergnügen sein ...”
Piero Chiambretti
“Meine freie Zeit verbringe ich in Torino. Ich bin dort aufgewachsen und auch professionell gewachsen. Die Studienjahre und das Kabarett, die Jahre auf der Flucht und die der triumphierenden Rückkehr, die meiner Lokale. Torino ist mein Leben.”
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