kunst
Dekorationskünste
Venerevanità
Palazzo Lucerna di Rorà
vom 29.06.2008 bis 28.10.2008
Die Frau als Quelle von Schönheit, Inspiration und Verlangen ist der Schlüssel von Venerevanità. Eine Hommage an die weibliche Figur in 56 Keramikwerken, die nach dem Geschmack des guten italienischen Bürgertums in den Jahren unmittelbar vor dem zweiten Weltkrieg entstanden. Die Darstellungen von Künstlern wie Mario Sturani, Abele Jacopi, Helen Konig Scavini oder Johanna Jarmer stehen unter dem Einfluss der klassischen Venus- Darstellungen und der Ambientierung im “post-florealen” und im Déco- Stil. Die Nacktheit der kleinen Statuen erinnert an Themen, die traditionell an die weibliche Ikonographie gebunden sind, wie Fruchtbarkeit, Eitelkeit, verlorene Unschuld in einem Spiel gegenseitiger Beziehungen, die zwischen Ironie, Erotismus und Provokation schwanken.
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