Torino World Design Capital - Piemonte Feel

Torino World Design Capital

Es sind über 180 Veranstaltungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, auf die Hauptstadt und auch auf das gesamte piemontesische Territorium verteilt, aus denen sich der Veranstaltungskalender von Torino 2008 World Design Capital zusammensetzt. Das Leitmotiv dieses Jahres heißt “Flexibility”, und ist auf die Fähigkeit ausgerichtet, mit Bestimmtheit den Hebel am Design, an der planerischen Forschung und an der Neuerung als Faktoren für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung anzusetzen. Sämtliche Ereignisse gehören den vier großen Diskussionsthemen an: Design und Kollektivität, Design und Unternehmenswelt, Design und Ausbildung, Design und Entwicklungspolitik.






Ortschaften

Il Sacro Monte di Crea

Sacro Monte di Crea

Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.

Castello di Costigliole d’Asti

Von einem weitläufigen Park umgeben beherbergt das Schloss eine internationale Kochschule und jedes Jahr "die Barberaversteigerung", die inzwischen für die Liebhaber von Qualitätsweinen zu einer Veranstaltung geworden ist, bei der man nicht fehlen darf.

Palazzo Callori a Vignale Monferrato

Der im XV. Jahrhundert errichtete Bau beherbergt die regionale Weinhandlung vom Monferrato. Die antiken Tuffsteinkeller werden noch heute zur Lagerung von kostbaren Weinen und Grappas verwendet.



Persönlichkeiten

Alain Elkann

Alain Elkann

“Torino bleibt nicht nur eine schöne Stadt, sondern auch eine ernsthafte, wo man gut arbeiten kann. Hier fühlt man sich beschützt… Aber im Hügelgebiet könnte man an gewissen Wintertagen mit blauem Himmel und klarer Luft meinen, man sei in Kathmandu.”

Giuliano Montaldo

”In Piemonte habe ich 1960 am Lago Maggiore meinen ersten Film Tiro al piccione gedreht. Heute wollte ich zu den Aufnahmen von I Demoni di San Pietroburgo sozusagen an den Tatort zurückkehren.. es handelt sich um einen historischen Film, der die große Literatur in die Ebenen von Piemonte verlagert, zwischen den Palästen von Torino und den Schlössern derer von Savoia.”

Gerard Roero Di Cortanze

“Zwischen mir, Torino und Piemonte muss wohl eine psychanalytische Verbindung bestehen. Jedes Mal, wenn ich hierher komme, fühle ich mich wohl, als hätte man mir gerade meine Haustür aufgemacht. Ich habe nie hier gewohnt. Jedes Mal ist es, als ob ich den Fuß in einen Geisternebel setze, Angesicht zu Angesicht mit meiner Vergangenheit. Torino ist mein imaginäres Leben, ein retrospektives Doppel, ein Flashback …”