Reiserouten - Piemonte Feel

Die Romanik

Kosmogonien, Geheimnisse, Ungeheuer, geometrische Verzierungen und Blumenornamente sind die Lieblingssujets der Maler, Bildhauer und Architekten des Mittelalters. Stark mit Religion verbunden überlebt der romanische Stil nur an einigen Kultstätten, die den gotischen Eingriffen und den prunkvollen Veränderungen des Barock standhalten konnten.

Romanische Monumente findet man entlang der "Via Francigena", die von Frankreich aus durch das Susatal nach Italien führte. Die Route des "Himmelsweges" ist auch San Giacomo von Compostela und Jerusalem bewundernd gegangen. Es war eine Glaubensdemonstration, die jeder Gläubige mindestens einmal in seinem Leben als Zeichen des Respekts und der zu dieser Zeit herrschenden Religiosität machte. Noch heute ist es möglich die Strecke, die über kleine Bergwege, Täler und Ebenen führt zu gehen.
Bezaubernd schöne Landschaften und eine gefühlvolle Atmosphäre verbinden diese heiligen Orte mit den Meisterwerken der Kunst. Hervorzuheben sind zwei der interessantesten und geschichtsträchtigsten Monumente in Piemont, die Sacra di S. Michele, beeindruckender Abteibau, der seit dem 10. Jahrhundert über das Susatal wacht und die Abtei von Novalesa (8. Jahrhundert)

Abtei von Staffarda

Ein anderes herausragendes Beispiel romanischer Architektur aus dem Mittelalter ist die Abtei von Staffarda, nicht weit von Saluzzo, im Raum Cuneo. Fährt man dann durch die Wein- und Hügellandschaften im Monferrato, kommt man nach Asti. Hier findet man viele Monumente der Romanik von hohem künstlerischem Wert, wie die Krypta von S.Anastasio, die Abtei Vezzolano in Albugnano, S. Lorenzo in Montiglio und S. Secondo in Cortazzone. Wer weiterfährt, kommt in die Provinz Alessandria, wo man das Santuario (den Schrein) della Madonna della Fonte von Felizzano und das Santuario von S. Giustina in Sezzadio, eines der wichtigsten in Piemont, besichtigen kann.
Durch Reisfelder, Äcker, Hügel, Weinberge, Schlösser und Gegenden, wo die Natur noch in Ordnung ist, fährt man um nach Vercelli und Novara zu kommen, wobei man an der Basilica S. Andrea und der Abtei S. Nazzaro Sesia Halt machen sollte. Und zum Abschluss der Rundreise besucht man das Schloss von Massazza, typisch mittelalterliche Verteidigungsfestung, die um das Jahr 1000 in ein Schloss umfunktioniert worden war.






Ortschaften

Giardini Botanici di Villa Taranto

Villa Taranto und ihre Gärten, die sich über dem Lago Maggiore ausbreiten, verfügen über ein enormen botanischen Besitz: er umfasst circa 1.000 Pflanzen, die bis heute nicht in Italien gezüchtet werden, und circa 20.000 Sorten und Arten von besonderem botanischem Wert.

Forte di Vinadio

Nach dem Willen von König Karl Albert errichtet, stellt die Befestigungsanlage von Vinadio eines der bedeutendsten Beispiele alpenländischer Militärarchitektur dar. Sie erstreckt sich in Längsrichtung auf 1200 Metern Länge über drei Ebenen, auf denen sich circa 10 Kilometer interner Wege verteilen.

Castello di Agliè

Der Prunkvolle Wohnsitz wird von Filippo d’Agliè, dem Minister, Literaten, Choreographen und Berater der Madama Reale (königliche Madame) auf den Überresten einer antiken Festung ab dem Jahr 1646 nach einem Projekt von Amedeo di Castellamonte errichtet.



Persönlichkeiten

Africa Unite

Africa Unite

“Die Africa Unite sind nicht sehr turinerisch. Ich und Bunna kommen aus der piemontesischen Provinz und verhalten uns gegenüber dem so genannten “savoyischen Stolz” kritisch, aber es ist ein Fakt, dass wir von Torino die Lebendigkeit erfahren haben.”

Alessandro Baricco

"Torino ist ein Ort, an dem die Dinge normalerweise mit sehr viel Ernst und Strenge unternommen werden. Auch das Leben oder der Tod."

Sergio Rubini

“Torino ist eine Stadt, wo man zu leben beschließen kann. Es ist wundervoll, in Piazza Carignano anzukommen und dann vielleicht beim Cambio essen zu gehen, in Piazza San Carlo spazieren zu gehen oder eine Runde bei Porta Palazzo zu drehen, inmitten von Farben, Düften und verschiedenen Sprachen.”