Das Gebirge
Aufregende Abfahrten auf der Piste oder im Tiefschnee, Wassersport im Segelboot oder Kanu, Sport in luftigen Höhen an einem Seil oder Fallschirm: Das sind die piemontesischen Berge. Garantierter Spaß für alle Sportfreunde und ein großes Abenteuer für die Liebhaber der Natur, begleitet von der Faszination der majestätischen Gipfel des ganzen Alpenbogens. Und am Ende so erlebnisreicher Tage steht der Genuss, sich Slow zu verwöhnen.
Die Berge Piemonts sind der ideale Ort, um sich zu entspannen und zu vergnügen. In der Wintersaison verwandelt sich der Alpenbogen in die "Via Lattea", die Milchstraße, ein riesiges Skisportgebiet, das den Anhängern von Skisportarten über eintausend Kilometer Skipisten und Einrichtungen allerersten Ranges zu bieten hat.

Wer Tourenski praktiziert, kann eine Überquerung der Alpen planen und dabei die Alpentäler kennen lernen. Dies ist dank der zahlreichen Übergangsstrecken möglich, die die verschiedenen Täler miteinander verbinden. Eine Tour, die auf den Hängen der Seealpen beginnt und auf den Gipfeln der Lepontinischen oder Tessiner Alpen im Gebiet von Verbano Cusio Ossola endet. Im Sommer ändert sich das Farbenkleid. Haben die Berge erst einmal ihren weißen Mantel angelegt, werden die Täler von vielfarbigen Blumen und Pflanzen bedeckt, lassen den Duft von Blumen und Wildfrüchten entströmen, die Tiere jeder Art anziehen.
In jedem Tal gibt es zahlreiche Strecken unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Wer hingegen eine vollständige Trekking-Tour entlang der piemontesischen Alpen machen möchte, der kann der Strecke der Via Alpina folgen: ca. 1.000 Kilometer Wege und Maultierpfade mit ausgestatteten Berghütten an den jeweiligen Etappenzielen: sie reichen vom Monviso bis zum Formazza-Tal. Die Alpen sind gleichzeitig auch ein wichtiger kultureller Knotenpunkt mit bedeutenden historischen Zeugnissen wie der Festung Fenestrelle zwischen dem Chisone- und dem Susa-Tal: ein Verteidigungssystem, das man in seiner Ganzheit besichtigen kann und das aufgrund seiner Länge von drei Kilometern auch "Chinesische Mauer" genannt wird.

[Indietro]
[Indietro]
Ortschaften
Palaisozaki
So heißt der neue beim japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Winterspiele von Torino 2006 in Auftrag gegebene olympische Turiner Sportpalast. Eine Mehrzweckhalle, vielseitig und flexibel, die sich dank der Beweglichkeit der Tribünen vom Eispalast in eine Konzerthalle, in eine Schauspielhalle oder in einen Kongresssaal verwandeln kann.
Sacro Monte di Crea
Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.
La “Bollente” di Acqui Terme
Es handelt sich um eine elegante achteckige Tempelkapelle, deren Einweihung im Jahr 1879 erfolgt ist. Diese Kirchenstruktur bringt eine Thermalquelle zur Geltung, die schwefel-, salz-, brom-, jodhaltiges Wasser bei einer Temperatur von 74,5° hervorsprudelt.
[Indietro]
Persönlichkeiten
Carla Bruni
“Torino gefällt mir. Es ist lebendig, schön, und überhaupt nicht ernst. Und es ist kreativ. Die Kunst berührt mich, auch wenn ich nur eine Dilettantin bin. Ich kenne mich in der Musik gut aus, ich habe sie zuhause bei Mama eingeatmet, die sich klassischen Konzerten widmete, und bei meinem Vater, der Zwölftonmusik komponierte.”
Africa Unite
“Die Africa Unite sind nicht sehr turinerisch. Ich und Bunna kommen aus der piemontesischen Provinz und verhalten uns gegenüber dem so genannten “savoyischen Stolz” kritisch, aber es ist ein Fakt, dass wir von Torino die Lebendigkeit erfahren haben.”
Nanni Moretti
“Mit den Olympischen Winterspielen scheint mir in Torino der Stolz ausgebrochen zu sein, ich erinnere mich, dass ich in jener Zeit zahlreiche Personen vom Erwachen der Stadt überrascht gesehen habe: und dieser Eindruck ist geblieben.”
[Indietro]



