Natur
Mit der Regionalverordnung L.R. 43/75, die in der Folge aufgehoben und durch die Verordnungen L.R. 12/90 und L.R. 25/01 ersetzt wurde, bemüht sich die Regione Piemonte seit mehr als dreißig Jahren durch die Einrichtung von Parks und Naturschutzgebieten um die Erhaltung der Natur. Ein Erbe, das im bedeutendsten Gebirgssystem Europas, den Alpen, zwei Nationalparks umfasst: den Gran Paradiso, eingerichtet im Jahr 1922, und den Val Grande aus dem Jahr 1992. Das Netz von Regionalparks ist bemerkenswert: es reicht vom Apennin bis zu den Lepontiner Alpen, erstreckt sich von den Capanne di Marcarolo bis zur Alpe Devero. Es handelt sich um besondere Orte der Region, die keine geschlossenen Oasen, sondern perfekte Schauplätze darstellen, an denen man eine nachhaltige Entwicklung der Gebirgsgebiete ausprobieren und „exportieren“ kann. Die Vielfalt an Lebensräumen, Natur und Landschaften ist erheblich: Sie reicht vom Parco delle Alpi Marittime (Seealpen-Naturpark), dem Reich des Granits, bis zum Parco Alte Valli Pesio e Tanaro (Naturpark Alte Valli Pesio e Tanaro), der sich durch ein ausgedehntes Kalksteinsystem auszeichnet; vom Parco Orsiera Rocciavré (Naturpark Orsiera Rocciavré), einer Oase unberührter Natur nicht weit von Torino, bis zu den Heiligen Bergen, wo sich Natur, Kunst, Architektur und Gebete vermischen. Neben dem Netz von Schutzgebieten gibt es die Gebiete von Gemeinschaftlichem Interesse des Systems Natura 2000, die laut der Habitat-Richtlinie der Europäischen Union zum Schutz der biologischen Vielfalt in Bezug auf Fauna, Flora und geologische Besonderheiten eingerichtet wurde.

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Ortschaften
Palaisozaki
So heißt der neue beim japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Winterspiele von Torino 2006 in Auftrag gegebene olympische Turiner Sportpalast. Eine Mehrzweckhalle, vielseitig und flexibel, die sich dank der Beweglichkeit der Tribünen vom Eispalast in eine Konzerthalle, in eine Schauspielhalle oder in einen Kongresssaal verwandeln kann.
Sacro Monte di Crea
Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.
La “Bollente” di Acqui Terme
Es handelt sich um eine elegante achteckige Tempelkapelle, deren Einweihung im Jahr 1879 erfolgt ist. Diese Kirchenstruktur bringt eine Thermalquelle zur Geltung, die schwefel-, salz-, brom-, jodhaltiges Wasser bei einer Temperatur von 74,5° hervorsprudelt.
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Persönlichkeiten
Carolina Kostner
“Die Piemontesen ähneln sehr den Südtirolern. Vielleicht, wegen der Nähe der Berge, ... aber Torino ist eine Großstadt und hat nicht die Atmosphäre meiner Heimat. Hier findet man alles. Die interessantesten Seiten herauszufinden, wird ein wahres Vergnügen sein ...”
Roberto Capucci
“Torino ist eine aristokratische Stadt, ohne Schlamperei. Ihr Turiner kommt über die Runden, weil ihr wenig Tourismus habt, und das ist ein Glück. In Torino gibt es noch eine Klasse, die andernorts verloren gegangen ist. Man denke nur an eine Frau wie Rita Levi Montalcini, für die ich über 50 Kleider realisiert habe.”
Africa Unite
“Die Africa Unite sind nicht sehr turinerisch. Ich und Bunna kommen aus der piemontesischen Provinz und verhalten uns gegenüber dem so genannten “savoyischen Stolz” kritisch, aber es ist ein Fakt, dass wir von Torino die Lebendigkeit erfahren haben.”
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