Bagna caoda - Piemonte Feel

Bagna caoda

 

Heiße Soße

Zutaten
2 oder 3 Sardellen pro Kopf
2 oder 3 Zehen Knoblauch pro Kopf
einige Esslöffel Öl pro Kopf
traditionelle piemontesische Gemüsesorten

Zubereitung
Um eine authentische "Bagna Caòda" zu verspeisen, die nicht von den Traditionen der antiken Weinbauern abweicht und gleichzeitig den Geschmack des in die Soße getauchten Gemüses bewahrt, sind einige Anweisungen zu beachten. Insbesondere sind die zu verwendenden Zutaten aufmerksam auszuwählen: die Sardellen, es müssen lang gelagerte aber wohlriechende "rote Sardellen aus Spanien" sein, die vom Salz befreit und in mit Wasser verdünntem Wein gewaschen, sowie anschließend getrocknet und entgrätet werden müssen; mit den Sardellen muss der Knoblauch abgestimmt werden, der nachdem er vom Trieb befreit worden ist, in dünne Scheiben geschnitten und wahlweise für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht wird, um den Geruch abzuschwächen; es darf nur kaltgepresstes Olivenöl verwendet werden.
In einem flachen Terrakottatopf wird der in Scheiben geschnittene und abgetrocknete Knoblauch mit wenig Öl und Butter gegeben, langsam 30' gekocht und mit einem Holzlöffel umgerührt, wobei darauf zu achten ist, dass er nicht anbrät. Der Knoblauch muss zerkochen und eine homogene weiße und weiche Creme bilden; nun werden weiteres Öl und die Sardellen hinzu gegeben und die Soße langsam solange gekocht, bis die Sardellen zergangen sind und sich mit dem Knoblauch vermischt haben. Bei dem Kochvorgang muss besondere Sorgfalt angewandt werden, um eine kräftige und verdauliche Bagna Caòda zu erzielen. Man erhält somit eine dichte und duftende hellbraune Soße.
Die traditionellen Gemüsesorten, die das Gericht begleiten, dürfen nicht aromatisch sein (Sellerie, Fenchel oder Radieschen). Man wähle daher die krummen Kardendisteln aus Nizza oder die Schwertkardendisteln aus Chieri, gehäutete Paprika aus Carmagnola, roh und gegrillt, in Essig und Traubenkämme eingelegte Paprika, Topinambur (Erdbirne), Grünkohl, Weißkohl und Rotkohl, die hellen Herzen von Eskariol- und Endiviensalat, frischen Porree, lange Zwiebeln (kreuzförmig unten eingeschnitten und in Bündeln aufgestellt oder aber auf dem Tisch in ein Glas mit Wein gestellt, aus dem sie hervorstehen, je nach Wahl Dolcetto - Barbera - Nebbiolo) weiße Rüben, im Ofen gekochte rote Rüben, gekochten Blumenkohl, gekochte Kohlherzen, Zwiebeln aus dem Ofen.
Und schließlich noch Platten mit weißen gekochten ungeschälten Kartoffeln, Äpfeln, gerösteten oder frittierten Kürbisscheiben, Scheiben von heißem - geröstetem oder frittiertem - Maisbrei, Körbchen mit frischen Eiern, die im letzten Löffel Soße zu verrühren sind, der zum Schluss noch im Tonpfännchen zurückgeblieben ist.

Empfohlene Weine:
Barbera, Dolcetto, Freisa , Nebbiolo, Grignolino D'Asti, Grignolino del Monferrato Casalese

 






Ortschaften

Filatoio Rosso di Caraglio

Die in den Jahren 1676 bis 1678 errichtete Spinnerei bildet ein außergewöhnliches Beispiel an “Industriearchitektur” im siebzehnten Jahrhundert im Piemonte. Sie ist heute vollständig restauriert und beherbergt das Museo Regionale della Seta (Regionales Seidenmuseum) sowie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Cantine storiche di Canelli

Die Keller – in denen die perfekt aufgereihten antiken Fässer und Barriques gelagert werden – verfügen über Ziegelsteingewölbe mit weiten tiefer gelegten Rundbögen und sind untereinander durch Tunnelgänge verbunden, welche bis ins Grundwasser und in die tiefen Erdschichten hineinreichen, die sich im Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben.

Giardini Botanici di Villa Taranto

Villa Taranto und ihre Gärten, die sich über dem Lago Maggiore ausbreiten, verfügen über ein enormen botanischen Besitz: er umfasst circa 1.000 Pflanzen, die bis heute nicht in Italien gezüchtet werden, und circa 20.000 Sorten und Arten von besonderem botanischem Wert.



Persönlichkeiten

Andrea Lee

Andrea Lee

“Ich habe einen Turiner geheiratet und hier meine Familie gegründet. Man lernt Torino langsam lieben, weil die Stadt voller versteckter, geheimer Dinge steckt, die man erst entdecken muss. Es gibt aber auch viel Perverses. Hier gibt es wundervolle Plätzchen …”

Patty Smith

"Torino ist eine besondere Stadt, mit einem großartigen Charakter. Es ist nicht wie Firenze oder die anderen italienischen Metropolen, die dich angreifen, in denen du von den Touristen überrollt wirst. Es ist eine Stadt mit einer präzisen Persönlichkeit, mit Stil und Seele."

Carla Bruni

“Torino gefällt mir. Es ist lebendig, schön, und überhaupt nicht ernst. Und es ist kreativ. Die Kunst berührt mich, auch wenn ich nur eine Dilettantin bin. Ich kenne mich in der Musik gut aus, ich habe sie zuhause bei Mama eingeatmet, die sich klassischen Konzerten widmete, und bei meinem Vater, der Zwölftonmusik komponierte.”