Gran bollito misto piemontese
Großer gemischter piemontesischer Siedfleischtopf
Zutaten (für 8 Personen):
500 g Rindermuskelfleisch, einen Ochsenschwanz, 500 Rinderschwanzstück, einige kleine Salamis, 1 Kalbszunge, 500 Kalbskopf, 1 Kochwurst, 1 Huhn, 1 Zwiebel, 2 Karotten, 2 Selleriestangen, 1 Handvoll Petersilie, grobes Salz.
Zubereitung
Das Gemüse waschen und grob schneiden. Die Petersilie waschen und zu einem Sträußchen binden Eine großen Topf mit dem Gemüse, der Petersilie und ausreichend Salzwasser aufsetzen. Wenn es kocht, das Rindfleisch hinzugeben. Eine Stunde kochen lassen. Alles Übrige hinzugeben, mit Ausnahme des Kopfes und der Kochwurst und zwei weitere Stunden kochen. Gleichzeitig einen zweiten ausreichend mit Wasser gefüllten Topf aufs Feuer stellen; darin separat die Kochwurst und die kleinen Salamis kochen. In einen dritten Topf den Kopf mit einer Hälfte Wasser und einer Hälfte Rinderbrühe geben. Einen ausreichend großen Servierteller für das Siedfleisch warm stellen. Wenn alle Fleischsorten gekocht sind, diese und die Wurst aus den Töpfen nehmen und auf dem Servierteller anrichten. Das Siedfleisch muss stets im Ganzen auf den Tisch gebracht werden. Es muss jedoch auf einem Schneidbrett mit Soßenrand unter Zuhilfenahme von Fleischgabel und Messer geschnitten werden, um die verschiednen Siedfleischteile vor den Augen der Tischgenossen je nach deren Wunsch und Appetit abzuschneiden. Im übrigen ist noch darauf hinzuweisen, dass das Siedfleisch sofort nach dem Anrichten auf dem Servierteller mit einer Handvoll grobem Salz bestreut sowie mit einigen Kellen kochender Brühe übergossen werden muss: dies dient dazu, um den Fleischgeschmack zu steigern und hervorzuheben. Das gemischte Siedfleisch erfordert keine bestimmten Beilagen, nur einige Kartoffeln oder etwas Gemüse frei nach Wahl; ein guter grüner oder gemischter Salat kann im Anschluss serviert werden. Größte Bedeutung wird hingegen den Soßen gewidmet.
Empfohlene Weine
Dolcetto d'Alba
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Ortschaften
Forte di Fenestrelle
Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.
Palaisozaki
So heißt der neue beim japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Winterspiele von Torino 2006 in Auftrag gegebene olympische Turiner Sportpalast. Eine Mehrzweckhalle, vielseitig und flexibel, die sich dank der Beweglichkeit der Tribünen vom Eispalast in eine Konzerthalle, in eine Schauspielhalle oder in einen Kongresssaal verwandeln kann.
Castello di Mazzè
In den antiken Gewölben des mittelalterlichen Schlosses kann man das Torturenmuseum besichtigen: Instrumente und Methoden der Heiligen Inquisition. Das Gebäude ist von einem weitläufigen Park mit Panoramablick auf den Canavese umgeben.
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Persönlichkeiten
Giuliano Montaldo
”In Piemonte habe ich 1960 am Lago Maggiore meinen ersten Film Tiro al piccione gedreht. Heute wollte ich zu den Aufnahmen von I Demoni di San Pietroburgo sozusagen an den Tatort zurückkehren.. es handelt sich um einen historischen Film, der die große Literatur in die Ebenen von Piemonte verlagert, zwischen den Palästen von Torino und den Schlössern derer von Savoia.”
Alberto Arbasino
“Was mich getroffen hat ist der Unterschied zwischen der heutigen Landschaft der Langhe und derjenigen, die Cesare Pavese in seinen Büchern pries. Ich habe genau die gleichen Hügel gesehen, aber voller Autos, Villen, Werkshallen…. Durch die gleiche Landschaft fuhr man bei Pavese mit dem Fahrrad und seinem Geklingel, das wir heute nicht mehr hören. Wirklich schade! ”
Roberto Faenza
“Mit seinem antiken und schmachtenden Zwielicht ist Torino der abstrakte, metaphysische Raum, die schöne, ferne und ein wenig mysteriöse Unbekannte, die ich in Giorni dell’abbandono nach dem gleichnamigen Romand von Elena Ferrante auf die Leinwand zu bannen beschlossen habe.”
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