Vitello tonnato
Kalbfleisch in Thunfischsoße
Zutaten (für 6-8 Personen):
Für das Fleisch: 1 kg "rotondino" (Schulter) vom Kalb, eine Zwiebel, eine Karotte, eine Selleriestange, eine Knoblauchzehe, etwas Petersilie, Lorbeerblatt, Rosmarin, Salbei, Thymian, zwei Nelken, 1-2 Wachholderbeeren, Pfefferkörner, ein Liter trockener Weißwein, eine Sardelle.
Für die Soße: 4 hartgekochte Eier, 150 g Thunfisch in Öl, ein halbes Glas Olivenöl, ein Esslöffel Kapern, 3 Sardellenfilets, Essig, Salz und Pfeffer.
Zubereitung
Das Fleisch zwölf Stunden lang mit dem Gemüse und den Gewürzen im Wein marinieren und zweimal umdrehen, damit die Aromen aufgenommen werden. Anschließend die Marinade zusammen mit Wasser (die erforderliche Menge muss das Fleisch bedecken) zum Kochen bringen, und mit einer weiteren gut gewaschenen entgräteten sowie in Stückchen geschnittenen Sardelle würzen. Nun das Fleisch dazugeben und kochen, wobei sich die Flüssigkeit gut eindicken muss. Nicht salzen. In der Zwischenzeit die hart gekochten Eier, die Sardellen, die Kapern und den Tunfisch durch ein Sieb streichen oder mit dem Mixer pürieren und anschließend das Ganze mit Öl emulsionieren und mit einigen Tropfen Essig abschmecken, falls nötig, Salz und Pfeffer hinzugeben. Wenn die Soße, die eine cremige Konsistenz haben muss, zu dick ist, diese mit etwas Fleischkochbrühe verdünnen. Das Fleisch in dünnen Scheiben mit Thunfischsoße bedeckt servieren. Eine Variante der Soße erhält man durch die Zubereitung einer Maionese (Eier, Olivenöl, Zitronensaft, etwas Salz), die anschließend mit Thunfisch, Kapern, Sardellen sowie einigen Tropfen Balsamessig oder Worcestersoße aromatisiert und emulsioniert wird.
Empfohlene Weine
Roero Arneis
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Ortschaften
Sacro Monte di Crea
Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.
Cantine storiche di Canelli
Die Keller – in denen die perfekt aufgereihten antiken Fässer und Barriques gelagert werden – verfügen über Ziegelsteingewölbe mit weiten tiefer gelegten Rundbögen und sind untereinander durch Tunnelgänge verbunden, welche bis ins Grundwasser und in die tiefen Erdschichten hineinreichen, die sich im Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben.
Castello di Costigliole d’Asti
Von einem weitläufigen Park umgeben beherbergt das Schloss eine internationale Kochschule und jedes Jahr "die Barberaversteigerung", die inzwischen für die Liebhaber von Qualitätsweinen zu einer Veranstaltung geworden ist, bei der man nicht fehlen darf.
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Persönlichkeiten
Umberto Eco
"Ohne Italien wäre Torino mehr oder weniger gleich. Aber ohne Torino wäre Italien ganz anders".
Carolina Kostner
“Die Piemontesen ähneln sehr den Südtirolern. Vielleicht, wegen der Nähe der Berge, ... aber Torino ist eine Großstadt und hat nicht die Atmosphäre meiner Heimat. Hier findet man alles. Die interessantesten Seiten herauszufinden, wird ein wahres Vergnügen sein ...”
Patty Smith
"Torino ist eine besondere Stadt, mit einem großartigen Charakter. Es ist nicht wie Firenze oder die anderen italienischen Metropolen, die dich angreifen, in denen du von den Touristen überrollt wirst. Es ist eine Stadt mit einer präzisen Persönlichkeit, mit Stil und Seele."
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