Sport - Piemonte Feel

Sport im Freien

Als Karl der Große sich einen Weg durch das Susatal bahnte, um das Heer der Langobarden von hinten zu überraschen, hätte er es sich nicht träumen lassen, dass diese 60 Kilometer eines Tages von Gruppen friedlicher Trecker bevölkert würde. Generationen von Bergbewohnern aus den Tälern des Monvisos haben mitangesehen, wie immer mehr Bergsteiger die Gipfel erstürmten, die einst als unbezwingbar galten, so bei Virgilio, Dante und sogar bei Geoffrey Chaucer in seinen Canterbury Tales.

Sport im Freien

Auch das ist Piemont: Gipfel, die die 4000 Meter übersteigen, wunderschöne Flussläufe, Pfade inmitten unberührter Natur und ein Fülle von Parks und Naturschutzgebieten, die sich über eine Fläche von 160.000 ha erstrecken.
Auch aus diesem Grund wählen immer mehr italienische und ausländische Touristen jedes Jahr diese Region, um Sport im Freien zu praktizieren. Das Angebot lässt sich sehen: von Reiterexkursionen bis Freeclimbing, von täglichen Ausflügen bis Trekking. In Piemont gibt es allein 60 Etappen der Großen Alpen Tour, die durch acht europäische Länder führt und ein Abenteuer verspricht, bei dem Entdecken neuer wunderschöner Landschaften und „Kennen lernen“ von Land und Leuten sich vereinen. Piemont ist aber auch ein Land für Radfahrer. 1876 wurde hier das erste Radrennen der Welt, Mailand – Turin ausgetragen. Noch heute sind die schwersten Bergetappen des Giro d´Italia die Fauniera und der Pass von Agnello und für die „nicht“ Straßenradfahrer gibt es free ride, down hill und trial Strecken.
Und zu guter letzt gibt es für Golfliebhaber in Piemont neue Golfanlagen erster Klasse: 40 Golfplätze, von denen mindestens fünf zu den Top ten in Italien gehören. Zwischen 9 bis 36 Löcher können Anfänger und anerkannte Experten den für sie geeigneten Platz wählen. In Piemont, in Sestriere, ist auch der höchstgelegene 18 Lochplatz Europas.






Ortschaften

Palaisozaki

So heißt der neue beim japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Winterspiele von Torino 2006 in Auftrag gegebene olympische Turiner Sportpalast. Eine Mehrzweckhalle, vielseitig und flexibel, die sich dank der Beweglichkeit der Tribünen vom Eispalast in eine Konzerthalle, in eine Schauspielhalle oder in einen Kongresssaal verwandeln kann.

Castello di Mazzè

In den antiken Gewölben des mittelalterlichen Schlosses kann man das Torturenmuseum besichtigen: Instrumente und Methoden der Heiligen Inquisition. Das Gebäude ist von einem weitläufigen Park mit Panoramablick auf den Canavese umgeben.

Palazzo Callori a Vignale Monferrato

Der im XV. Jahrhundert errichtete Bau beherbergt die regionale Weinhandlung vom Monferrato. Die antiken Tuffsteinkeller werden noch heute zur Lagerung von kostbaren Weinen und Grappas verwendet.



Persönlichkeiten

Raffaele La Capria

Raffaele La Capria

“Die Landschaft der Langhe ist eindrucksvoll. Ich bin ein Seemann und beim Anblick dieser Hügel dachte ich an ein grünes, sehr aufgewühltes, sehr lebhaftes und vibrierendes Meer. Aber auch ein anderer Aspekt hat mich beeindruckt, und zwar die Ordentlichkeit der Weinberge. Eine geometrische Ordnung, an der man all die Liebe und Pflege des Menschen sehen kann, und auch die Tatsache, dass die Rebe ein Gut ist, das an die Wurzeln der Menschheit gebunden ist”.

Daria Bignardi

“… Torino ist inzwischen schöner als Mailand und zeitgenössischer als Rom. Ein gutes Beispiel dafür, was man aus einer Stadt “machen kann”, wenn man die Fähigkeiten dazu hat. Gut, dass die Turiner es verstanden haben, das Geld der Olympiade dazu zu nutzen, die Stadt schöner zu machen: Mailand mit seiner Expo sollte nach Torino gehen und sich Anregungen holen”.

Piero Chiambretti

“Meine freie Zeit verbringe ich in Torino. Ich bin dort aufgewachsen und auch professionell gewachsen. Die Studienjahre und das Kabarett, die Jahre auf der Flucht und die der triumphierenden Rückkehr, die meiner Lokale. Torino ist mein Leben.”