Vie Ferrate
Heute sind die Vie Ferrate (mit Mauerhaken versehenen Aufstiege) für alle zugänglich, wobei die Tätigkeit darin besteht, einer sportlichen Route zu folgen, die längs einer mit Seilen, Stufen und anderen Elementen zur Erleichterung des Aufstiegs und zur Gewährleistung der Sicherheit ausgestatteten Felswand verläuft. Die Idee die Besteigung eines Hügels, den Zugang zu einem Gipfel oder einer Berghütte zu erleichtern, geht auf vergangene Zeiten zurück, auch wenn man in Bezug auf damals noch nicht von einer regelrechten Via Ferrata sprechen kann. Schon im lange zurück liegenden Jahr 1492 berichtet Antoine de Ville, Kapitän der französischen Armee davon, eine Sprossenleiter verwendet zu haben, um den Berg Anguille zu erklimmen. Im Piemont hat das Phänomen der Vie Ferrate eine entschieden kürzere Tradition als in anderen Orten, doch dank der fachlichen Kompetenz der Bergführer hat man es verstanden, eine Auswahl an Routen von außergewöhnlicher Schönheit zusammenzustellen, unter denen die Via Ferrata Carlo Giorda im Valle Susa (Susa-Tal) eine von vielen ist, über die man bei einem Höhenunterschied von 800 Metern die Abbazia della Sacra di San Michele (Abtei der Heiligen des Heiligen Michael) erreichen kann. Das auf dem Gipfel des Monte Pirchiriano (Berges Pirchiriano) etwa im Jahr Tausend errichtete Werk ist das Symbol der Region Piemont.




