Canyoning
Das Canyoning besteht darin, abwärts verlaufende Wasserläufe zu befahren, die innerhalb von engen, tief in den Felsen eingegrabenen Schluchten verlaufen und von einer geringen Wassermenge und starken Gefällen gekennzeichnet sind. Der normalerweise von den Sportlern dieser Disziplin verwendete Ausdruck zur Bezeichnung dieser Umgebung ist "Schlucht". Die Hindernisse innerhalb einer Schlucht bestehen hauptsächlich aus Wasserfällen, welche mit Hilfe von Seilen überwunden werden, oder, falls dies möglich ist, durch Springen, Rutschen oder Kletterübergänge nach unten. Die Anfänge dieser Disziplin liegen in Spanien und Frankreich und gehen auf die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück, seitdem hat sie sich progressiv in der ganzen Welt verbreitet und erlebt derzeit in Italien eine Phase der intensiven Verbreitung, mit neuen Routen, die Jahr um Jahr erkundet und ausgerüstet werden. Im Piemont hat die günstige Ausbildung von Gebieten wie das Valle Stura (Stura-Tal), la Valle di Susa (Susa-Tal), das Valsesia (Sesia-Tal) und die Valli dell’Ossola (Ossola-Täler) eine rasche Verbreitung des Phänomens begünstigt, welches in kurzer Zeit hohe Besucherzahlen von durch die unversehrte Schönheit der Orte angezogene Canyoning- Liebhabern verzeichnete.




