Bouldering
Völlig frei klettern, ohne Absicherung und nur mithilfe von ein paar leichten Schuhen. Das ist Bouldering, eine mit dem Klettersport verbundene Betätigung, für Viele sogar das wahre Wesen des Kletterns. Wendigkeit, Kraft und Ausdauer charakterisieren diese Sportart, die in freier Luft und mit Rücksicht auf die Umwelt ausgeübt wird. Und man klettert ohne die traditionelle Sicherheitsausrüstung, weil des darum geht, Kletterstrecken zu bewältigen, die sich nicht weit über dem Boden befinden. Gerade deshalb sind dafür Felsblöcke oder isolierte Felsen das ideale Terrain.
Piemonte bietet zahlreiche Strecken, die sowohl für Liebhaber dieses Sports geeignet sind, als auch für diejenigen, die sich erstmals an diese Disziplin heranwagen wollen, wie beispielsweise die Massi di Parone in Valsesia und den Parco dei Sassi im Gebiet des Mottarone. Besonders für weniger Erfahrene wird jedoch empfohlen, sich mit einem Crashpad, einer am Fuß des Boulders im Absturzbereich zu positionierenden Schaumgummimatte zu bewaffnen, die helfen soll, die Auswirkungen eines eventuellen Sturzes zu mildern. Das Bouldering ist also ein wahres Kletter- Konzentrat. Präzise Bewegungen wechseln sich ab mit Sprüngen und Klammerstellungen. Hier werden die eigenen Fähigkeiten auf die Probe gestellt: Konzentration, intelligente Bewegung sowie explosive Kraft und Koordination.
[Indietro]
[Indietro]
Ortschaften
La “Bollente” di Acqui Terme
Es handelt sich um eine elegante achteckige Tempelkapelle, deren Einweihung im Jahr 1879 erfolgt ist. Diese Kirchenstruktur bringt eine Thermalquelle zur Geltung, die schwefel-, salz-, brom-, jodhaltiges Wasser bei einer Temperatur von 74,5° hervorsprudelt.
Filatoio Rosso di Caraglio
Die in den Jahren 1676 bis 1678 errichtete Spinnerei bildet ein außergewöhnliches Beispiel an “Industriearchitektur” im siebzehnten Jahrhundert im Piemonte. Sie ist heute vollständig restauriert und beherbergt das Museo Regionale della Seta (Regionales Seidenmuseum) sowie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Palazzo Callori a Vignale Monferrato
Der im XV. Jahrhundert errichtete Bau beherbergt die regionale Weinhandlung vom Monferrato. Die antiken Tuffsteinkeller werden noch heute zur Lagerung von kostbaren Weinen und Grappas verwendet.
[Indietro]
Persönlichkeiten
Giuliano Montaldo
”In Piemonte habe ich 1960 am Lago Maggiore meinen ersten Film Tiro al piccione gedreht. Heute wollte ich zu den Aufnahmen von I Demoni di San Pietroburgo sozusagen an den Tatort zurückkehren.. es handelt sich um einen historischen Film, der die große Literatur in die Ebenen von Piemonte verlagert, zwischen den Palästen von Torino und den Schlössern derer von Savoia.”
Gerard Roero Di Cortanze
“Zwischen mir, Torino und Piemonte muss wohl eine psychanalytische Verbindung bestehen. Jedes Mal, wenn ich hierher komme, fühle ich mich wohl, als hätte man mir gerade meine Haustür aufgemacht. Ich habe nie hier gewohnt. Jedes Mal ist es, als ob ich den Fuß in einen Geisternebel setze, Angesicht zu Angesicht mit meiner Vergangenheit. Torino ist mein imaginäres Leben, ein retrospektives Doppel, ein Flashback …”
Antonello Venditti
“Torino ist eine Handvoll guter Erde unter dem Himmel…Es ist meine zweite Heimatstadt. In Torino habe ich eine ganz besondere Freundin gefunden, die meine Zuneigung zu erwidern weiß. Deshalb vergesse ich nie das Konzert, das ich hier 1980 im Palasport gehalten habe.”
[Indietro]



