Radsport
“Un uomo solo è al comando; la sua maglia è bianco-celeste; il suo nome è Fausto Coppi” (“Nur ein Mann ist an der Spitze; sein Trikot ist weiß-blau; sein Name ist Fausto Coppi”). Man schrieb das Jahr 1949 und die Worte dieses Rundfunkberichtes der Etappe Cuneo – Pinerolo des Giro d’Italia (Italien-Tour) kündigten inmitten der piemontesischen Berge der Welt die Geburt eines unauslöschbaren Mythos an. Der Campionissimo (Weltbeste) hatte die Teilstrecke zurückgelegt und im Alleingang den Colle della Maddalena, den Vars, den Isoard, den Monginevro und den Sestriere angegangen und seinem Verfolger Gino Bartali am Ziel von Pinerolo 11’52’’ auferlegt. Die Weltbesten wie Coppi und Girardengo, die berühmten Gebirgsetappen und die großen Klassiker wie die Milano–Torino haben den piemontesischen Radsport und seine Geschichte berühmt gemacht. Aber die Herabsetzung der Erfahrungen, die das Piemonte einem Zweiradsportler bieten kann, auf eine Besteigung des Maddalena oder auf die Strecken inmitten der tortonesischen Hügel, wäre abmindernd. Denn das Fahrrad bietet in dieser Region die Gelegenheit zur Entdeckung einer faszinierenden Landschaft mit facettenreichen Antlitzen aus ihrer Nähe. Man kann eine Radtour zur Entdeckung der vercellesischen Reisfelder planen oder in die Weinberge eindringen, welche die pavesianischen Orte in den Langhe charakterisieren. Oder aber eine Tour auf den Spuren der Armeen organisieren, die nach der Durchquerung des Susa-Tales in Italien eindrangen oder aber auch die Via del Sale (Salzstraße) entlang fahren, welche das Piemonte mit der Lombardia, der Emilia Romagna und der Liguria verband und die Vernetzung von antiken Straßen und Maultierpfaden entdecken, die bis zum Apennin hinunterführen.
Zahlreiche Touren verlaufen auf Straße, aber mit dem Mountain Bike kann man sich auch in Sicherheit auf den Schotterstraßen fortbewegen und somit die herrlichen von den piemontesischen Naturparks bewachten Schätze entdecken oder aber auch eigene Routen entwickeln, wie beispielsweise eine Tour durch die torinesischen Hügel, zum Beispiel von Chieri nach Baldissero. Und im Sommer sind schlussendlich auch zahlreiche Bergbahnen in den piemontesischen Bergen geöffnet, die den Anhängern des Downhills einige italienische Strecken zugänglich machen, die für das Geländefahrrad als äußerst interessant bewertet sind.

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Ortschaften
Sacro Monte di Crea
Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.
Palazzo Callori a Vignale Monferrato
Der im XV. Jahrhundert errichtete Bau beherbergt die regionale Weinhandlung vom Monferrato. Die antiken Tuffsteinkeller werden noch heute zur Lagerung von kostbaren Weinen und Grappas verwendet.
Forte di Fenestrelle
Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.
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Persönlichkeiten
Carlo Mazzacurati
“Torino ist für mich etwas Besonderes, ich muss sagen, fast etwas Exotisches. Ich komme immer wieder gerne hin. Im Jahr 2001 habe ich in Torino an den Aufnahmen für A cavallo della tigre gearbeitet. Wir filmten beim Neuen Gefängnis und erfuhren gerade als wir zum Set fuhren vom Angriff auf die Twin Towers in New York.”
Gianni Farinetti
“Ich bin in Bra, in den Langhe, geboren. Ich habe ein schönes Verhältnis mit dem Land. Das Piemonte ist ein stimmungs- und geschichtsträchtiges Land, auch was die Literatur betrifft: Arpino, Levi, Ginzburg und der heißgeliebte Beppe Fenoglio, aber auch zahlreiche Schriftsteller der jungen Generationen. Keine andere italienische Stadt hat in der Tat so zahlreiche Debüts registriert wie Torino in den letzten Jahren”.
Piero Chiambretti
“Meine freie Zeit verbringe ich in Torino. Ich bin dort aufgewachsen und auch professionell gewachsen. Die Studienjahre und das Kabarett, die Jahre auf der Flucht und die der triumphierenden Rückkehr, die meiner Lokale. Torino ist mein Leben.”
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