Volkssport
Piemont ist schon immer eine Sportregion gewesen. Dank der Traditionen in der Region, die die ersten italienischen Vereine hervorgebracht hat und auch dank einiger „armer aber schöner“ Einzelsportler wie Fausto Coppi. Selbst in den kleinsten piemontesischen Dörfern findet man heute Sportvereine, die soziale und erzieherische Funktionen übernehmen und für den Nachwuchs an Champions für die Zukunft sorgen.

Die Aufmerksamkeit, die internationale Sportereignisse wie der Marathonlauf von Turin oder das internationale Leichtathletikmeeting „Primo Nebiolo“, ein Teil des Gran Prix II, bekommen, ist auch eine Anerkennung für die von den einzelnen Vereinen in der Region geleistete Arbeit. In Piemont befindet sich die Wiege des Fechtsports, eine Sportart in der piemontesische Sportler mit olympischem Gold ausgezeichnet wurden. Das erste italienische Eishockeyspiel wurde 1910 in Turin ausgetragen. Dieser schnelle, harte und begeisternde Sport wird bei den Winterspielen 2006 im neuen Palazzetto dello Sport, entworfen von Arata Isozaki, zu sehen sein. Aber selbst wenn das Herz der Piemontesen weiterhin für den AC Turin und Juventus Turin schlägt, sind die beiden Mannschaften nur die Spitze eines Eisbergs von fast tausend Vereinen in der Region. Neben dem Fußball ist es anderen Sportarten gelungen, sich erfolgreich durchzusetzen. Besonders in der Provinz haben die Vereine vorbildliche Lösungen gefunden und bekommen bei der jungen Generation immer mehr Zuspruch: so z.B. Baseball in Avigliana und Novara, Basketball in Biella und Volleyball in Novara und Cuneo.

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Ortschaften
Forte di Fenestrelle
Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.
Castello di Agliè
Der Prunkvolle Wohnsitz wird von Filippo d’Agliè, dem Minister, Literaten, Choreographen und Berater der Madama Reale (königliche Madame) auf den Überresten einer antiken Festung ab dem Jahr 1646 nach einem Projekt von Amedeo di Castellamonte errichtet.
Forte di Vinadio
Nach dem Willen von König Karl Albert errichtet, stellt die Befestigungsanlage von Vinadio eines der bedeutendsten Beispiele alpenländischer Militärarchitektur dar. Sie erstreckt sich in Längsrichtung auf 1200 Metern Länge über drei Ebenen, auf denen sich circa 10 Kilometer interner Wege verteilen.
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Persönlichkeiten
Sergio Rubini
“Torino ist eine Stadt, wo man zu leben beschließen kann. Es ist wundervoll, in Piazza Carignano anzukommen und dann vielleicht beim Cambio essen zu gehen, in Piazza San Carlo spazieren zu gehen oder eine Runde bei Porta Palazzo zu drehen, inmitten von Farben, Düften und verschiedenen Sprachen.”
Raffaele La Capria
“Die Landschaft der Langhe ist eindrucksvoll. Ich bin ein Seemann und beim Anblick dieser Hügel dachte ich an ein grünes, sehr aufgewühltes, sehr lebhaftes und vibrierendes Meer. Aber auch ein anderer Aspekt hat mich beeindruckt, und zwar die Ordentlichkeit der Weinberge. Eine geometrische Ordnung, an der man all die Liebe und Pflege des Menschen sehen kann, und auch die Tatsache, dass die Rebe ein Gut ist, das an die Wurzeln der Menschheit gebunden ist”.
Nanni Moretti
“Mit den Olympischen Winterspielen scheint mir in Torino der Stolz ausgebrochen zu sein, ich erinnere mich, dass ich in jener Zeit zahlreiche Personen vom Erwachen der Stadt überrascht gesehen habe: und dieser Eindruck ist geblieben.”
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