Geschichte
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Eine "Haupt"-Region , das ist die "Berufung" Piemonts seit der Verlegung der Hauptstadt des Renaissance-Herzogtums von Savoyen nach Turin durch Emanuel Filibert bis zur italienischen Einheit in den Schlachten des Risorgimento, erkennbar auch im Saal des piemontesischen Parlaments, der bis heute im Palazzo Carignano erhalten ist. Auch die Verlegung der Hauptstadt nach Rom, nimmt Piemont nichts von seiner zentralen Bedeutung als Schule der Ideen und es bleibt im Mittelpunkt der jüngsten Geschichte wie der Widerstandsbewegung und den großen Prozessen sozialer Umwandlung, in denen Turin wieder zum Brennpunkt wird und seit der Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts die Rolle einer Industriehauptstadt übernimmt und diese Rolle verteidigt es zäh bis ins eben begonnene neue Jahrtausend. Fähig zur Erneuerung und Krisensituationen als Entwicklungsmöglichkeit zu nutzen, ist Piemont heute gut platziert als Zentrum von Innovation und Neuen Technologien nicht nur in Bezug auf Italien sondern auch in Bezug auf Europa.

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Ortschaften
Castello di Costigliole d’Asti
Von einem weitläufigen Park umgeben beherbergt das Schloss eine internationale Kochschule und jedes Jahr "die Barberaversteigerung", die inzwischen für die Liebhaber von Qualitätsweinen zu einer Veranstaltung geworden ist, bei der man nicht fehlen darf.
Giardini Botanici di Villa Taranto
Villa Taranto und ihre Gärten, die sich über dem Lago Maggiore ausbreiten, verfügen über ein enormen botanischen Besitz: er umfasst circa 1.000 Pflanzen, die bis heute nicht in Italien gezüchtet werden, und circa 20.000 Sorten und Arten von besonderem botanischem Wert.
Biblioteca Reale di Torino
Die Biblioteca Reale (Königsbibliothek) enthält wichtige Sammlungen von Manuskripten, Miniaturausgaben und Kupferstichen. Über 2000 Zeichnungen, wovon einige von Leonardo Da Vinci sind, darunter: das Selbstportrait, das Engelsantlitz, eine Entwurfszeichnung für die Felsjungfrau und den Flugkodex.
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Persönlichkeiten
Sergio Rubini
“Torino ist eine Stadt, wo man zu leben beschließen kann. Es ist wundervoll, in Piazza Carignano anzukommen und dann vielleicht beim Cambio essen zu gehen, in Piazza San Carlo spazieren zu gehen oder eine Runde bei Porta Palazzo zu drehen, inmitten von Farben, Düften und verschiedenen Sprachen.”
Umberto Eco
"Ohne Italien wäre Torino mehr oder weniger gleich. Aber ohne Torino wäre Italien ganz anders".
Giuliano Montaldo
”In Piemonte habe ich 1960 am Lago Maggiore meinen ersten Film Tiro al piccione gedreht. Heute wollte ich zu den Aufnahmen von I Demoni di San Pietroburgo sozusagen an den Tatort zurückkehren.. es handelt sich um einen historischen Film, der die große Literatur in die Ebenen von Piemonte verlagert, zwischen den Palästen von Torino und den Schlössern derer von Savoia.”
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