Keramikartikel
Piemont exportiert Heizkraft und Schönheit in die ganze Welt.
Die gusseisernen Kachelöfen aus Castellamonte mit ihren dreidimensional verzierten und gebrannten Keramikkacheln sind weltweit bei berühmten Architekten beliebt und begehrt. Es handelt sich jeweils um Einzelexemplare, die fast schon Kunstwerke sind und gleichzeitig natürlicher und sauberer Wärmeerzeugung dienen.
Die Tradition des Töpferhandwerks zieht sich durch alle historischen Epochen und legt Zeugnis ab von der Kultur eines Volkes. In Piemont gehen die Fundstücke, die eine Bearbeitung von Tonerde von Menschenhand bezeugen, auf über dreitausend Jahre zurück und viele Künstler beleben auch heute noch das Interesse und den Geschmack an der Benutzung von Keramikartikeln. Das von Turin nur wenige Kilometer entfernte Castellamonte ist ein seit dem Mittelalter in diesem Sektor sehr aktiver Ort: das ist bedingt vor allem durch die reichhaltigen Tonerdevorkommen, die der hiesigen Terrokotta-Produktion ihre rötliche Einfärbung verschafft. Seit dem Jahr 1960 werden einmal jährlich auf einer Ausstellung im Zeitraum September – Oktober die besten Werke ortsansässiger Künstler im Wettstreit mit Werken von Töpferfachleuten aus ganz Italien und Europa gezeigt.
Besondere Erwähnung verdient hier die Terracotta-Produktion von Mondovì, berühmt durch ihre Hahnenmotiv-Verzierung und das unverwechselbare Kobaltblau und die typischen braun und blau bemalten Gefäße (Kamàres) aus dem Ossola-Tal.
Als Anerkennung hoher Qualität hat die Region Piemont 44 Betriebe dieses Erwerbszweiges mit dem Gütesiegel “Hochwertiges Handwerk” ausgezeichnet.
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Ortschaften
Giardini Botanici di Villa Taranto
Villa Taranto und ihre Gärten, die sich über dem Lago Maggiore ausbreiten, verfügen über ein enormen botanischen Besitz: er umfasst circa 1.000 Pflanzen, die bis heute nicht in Italien gezüchtet werden, und circa 20.000 Sorten und Arten von besonderem botanischem Wert.
La “Bollente” di Acqui Terme
Es handelt sich um eine elegante achteckige Tempelkapelle, deren Einweihung im Jahr 1879 erfolgt ist. Diese Kirchenstruktur bringt eine Thermalquelle zur Geltung, die schwefel-, salz-, brom-, jodhaltiges Wasser bei einer Temperatur von 74,5° hervorsprudelt.
Castello di Mazzè
In den antiken Gewölben des mittelalterlichen Schlosses kann man das Torturenmuseum besichtigen: Instrumente und Methoden der Heiligen Inquisition. Das Gebäude ist von einem weitläufigen Park mit Panoramablick auf den Canavese umgeben.
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Persönlichkeiten
Manhattan Transfer
"Torino verfügt über eine einzigartige Faszination: es ist aristokratisch, elegant. Wir haben sehr die Museen und die Parks geschätzt, die Leute sind warmherzig und leidenschaftlich. Und was sollte man über die Cafes und die fantastischen Restaurants sagen, wo man piemontesisch isst: der Trüffel, der Barolo, der Arneis, sind für uns absolut unvergessliche Köstlichkeiten."
Enrico Ruggeri
“ Das Stadtzentrum sieht noch aus, wie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Jedes Mal fällt mir ein alter Werbespot mit Ernesto Calindri und Franco Volpi in einem Caffè im Herzen von Turin ein, dessen Slogan sich mir als Kind eingeprägt hat: Fino dai tempi dei Garibaldini, China Martini (China Martini seit der Zeit der „Garibaldini“). Turin war auch die erste Stadt, in der ich großes, zahlendes Publikum hatte. Das war 1984, wir spielten damals bei der Pellerina per i Punti Verdi”.
Carla Bruni
“Torino gefällt mir. Es ist lebendig, schön, und überhaupt nicht ernst. Und es ist kreativ. Die Kunst berührt mich, auch wenn ich nur eine Dilettantin bin. Ich kenne mich in der Musik gut aus, ich habe sie zuhause bei Mama eingeatmet, die sich klassischen Konzerten widmete, und bei meinem Vater, der Zwölftonmusik komponierte.”
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