Universitäten
Das Universitätssystem im Piemont besteht aus vier Hochschulen. Fast 20.000 Studenten erwerben jährlich den Universitätsabschluss im Piemont und über 6.400 Forscher üben ihre Tätigkeiten innerhalb der Universitätsräume aus. Die Vertreter der vier Hochschulen nehmen an das Regionale Komitee für Forschung und Innovation teil.

Università degli Studi di Torino (Studienuniversität von Turin)
Im Jahr 1404 gegründet, zählt die Universität von Turin heute 12 Fakultäten, 55 Fachbereiche und 13 Forschungszentren, bereichsbezogene Dienste, die alle Wissensgebiete decken und 3 primäre Forschungszentren, die vom Ministerium auf dem Nationalgebiet finanziert und anerkannt wurden: CIM (Centro Imaging Molecolare für die Molekulardiagnostik), CEBIOVEM (Centro di Eccellenza per la Biosensoristica Vegetale e Microbica – Primäres Zentrum für die vegetarische und mikrobielle Biologiewissenschaft) und NIS - Superfici e Interfasi Nanostrutturate per le Nanotecnologie (Nanostrukturierte Flächen und Zwischenphasen für die Nanotechnologie). Die Università degli Studi in Turin hat über 73.000 Studenten, davon 3.200 Ausländer, 7.000 Doktoranden und Spezialisierende und ist eine der größten Universitäten Italiens. Die Universität Turin beschäftigt über 3.700 Personen auf dem Forschungsgebiet und bestimmt ca. 30% ihrer Bilanz für Forschungszwecke.
www.unito.it
Politecnico di Torino (Polytechnikum von Turin)
Das Polytechnikum von Turin ist eine Universität von hohem technologischem Inhalt für die Formation und Forschung für Architektur und Ingenieurwesen. Jedes Jahr schließt sie über 800 Verträge für die Forschungstätigkeit mit den größten nationalen und internationalen Unternehmen ab. Etwa die Hälfte der Forschung wird durch die Vertragstätigkeiten finanziert. Das Polytechnikum von Turin hat außerdem ein Erweiterungsprogramm für die Versuchstätigkeiten mit der Realisierung von hoch qualitativen Labors (LAQ) gefördert, wovon bis heute schon 10 vorhanden sind. Die Cittadella Politecnica (polytechnische Zitadelle), das neue Campus, will ein renommiertes Wissenschafts- und Technologiezentrum werden, das dazu strebt, Formation, Forschung und Unternehmenstätigkeiten zu vereinen. In Kurze werden sich Unternehmen der Größe von General Motor Europe, von Microsoft und sonstige federführende Fachfirmen niederlassen.
www.polito.it

Università del Piemonte Orientale (Universität des Ostpiemonts)
Die Universität “Avogadro” wurde 1998 gegründet und heute, kurz vor ihrem zehnten Lebensjahr, gliedert sie sich in 7 Fakultäten und 12 Fachbereichen, die geographisch auf die drei Städte Alessandria, Novara und Vercelli verteilt sind. Außerdem ist eine Scuola di Alta Formazione (S.A.F.) (Hochformations-Schule) tätig, die sowohl die wissenschaftlichen (im engen Sinn) als auch geisteswissenschaftlichen Doktorate vereint, mit über 150 eingetragene Doktoranden. Die Universität des Ostpiemonts bestimmt über 40% ihrer Bilanz für Forschungen, ein Gebiet wo sie sich entsprechend der Klassifizierung 2006 der Tageszeitung “Il Sole 24 Ore” an den dritten Platz in Italien setzt. Heute zählt die Universität über 10.000 eingeschriebene Studenten, 370 Dozenten und Forscher und 360 technische und Verwaltungsmitarbeiter. Außerdem wurden um die fünfzig Partnerschaften für die Forschungstätigkeiten und die Dozenten- und Forschermobilität mit Universitäten und Instituten aller Kontinente aktiviert.
www.unipmn.it
Università degli Studi di Scienze Gastronomiche (Studienuniversität für gastronomische Wissenschaften)
Die Universität für gastronomische Wissenschaften ist die erste Universität weltweit, die ganz für die Nahrungskultur und die Verbreitung der önogastronomischen Kultur bestimmt ist. Sie ist eine nicht staatliche von dem italienischen Staat anerkannte Universität. Die Universität für gastronomische Wissenschaften, mit zweisprachiger Didaktik (italienisch und englisch) will der Gastronomie eine akademische Würde, da es sich um eine komplexe und interdisziplinäre Wissenschaft handelt, durch das Studium einer neuen Ernährungskultur verleihen. Ihre Zielsetzung ist die Gründung eines internationalen Forschungs- und Formationszentrums über die Züchtungsmethoden, Schutz der Bioverschiedenheiten und über die enge Verbindung zwischen Gastronomie und Landwirtschafts-Wissenschaft.
www.unisg.it
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Ortschaften
Forte di Fenestrelle
Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.
Abbazia di Novalesa
In der Nähe des Klosters befinden sich vier Kapellen, die der Heiligen Maria, dem Heiligen Salvatore, dem Heiligen Michele und dem Heiligen Eldorado geweiht sind, und von denen die letztere am bedeutendsten ist und zwei herrliche Freskenzyklen (aus dem späten XI. Jahrhundert) mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Eldorado und Nicola enthält.
Palaisozaki
So heißt der neue beim japanischen Architekten Arata Isozaki für die Olympischen Winterspiele von Torino 2006 in Auftrag gegebene olympische Turiner Sportpalast. Eine Mehrzweckhalle, vielseitig und flexibel, die sich dank der Beweglichkeit der Tribünen vom Eispalast in eine Konzerthalle, in eine Schauspielhalle oder in einen Kongresssaal verwandeln kann.
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Persönlichkeiten
Bruno Gambarotta
“Für die Turiner war ich ein "Pacu", ein Bauer... Ich kam aus Asti, wo mein Vater Schriftsetzer war. Nach den Überschwemmungen von 1949 sind wir nach Torino umgezogen. Ich sprach nur astigianisch und trug Knickerbocker. Ich habe mich von diesem Image befreit, indem Klassenbester wurde".
Wim Wenders
“Ich könnte nach Torino kommen, um dort zu leben, wenn man mir ein Büro im obersten Stock der Mole Antonelliana anbieten würde, eine ideale Location für einen Regisseur.”
Manhattan Transfer
"Torino verfügt über eine einzigartige Faszination: es ist aristokratisch, elegant. Wir haben sehr die Museen und die Parks geschätzt, die Leute sind warmherzig und leidenschaftlich. Und was sollte man über die Cafes und die fantastischen Restaurants sagen, wo man piemontesisch isst: der Trüffel, der Barolo, der Arneis, sind für uns absolut unvergessliche Köstlichkeiten."
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