Reiserouten - Piemonte Feel

Der Wein

 

“Der Wein ist die Poesie des Bodens”, sagte Mario Soldati, Regisseur und Schriftsteller aus Torino. Langhe und Roero, Monferrato, Canavese, Coste della Sesia und Colline Novaresi sind Weinbaugebiete, eng mit Reben bebaute Hügel und Berge. Und genau hier, in diesen malerischen Winkeln des Piemonts, durchzieht der Duft des fermentierten Mostes berauschend die Luft.

 

In Piemont drückt sich der Geist der Weinbautradition in den reichlich vorhandenen Weinbergen und Weinsorten, aber auch in vielen ländlichen Weinlesefesten aus. Wein ist hier nicht nur ein kommerzielles Produkt, sondern ein Kulturelement, das Denk- und Lebensart eines ganzen Volkes beeinflusst. Die Weinlese ist für die Piemonteser ein großes Fest; eine Gelegenheit, in die Verwurzelung mit dem Landleben einzutauchen und die Kunst des Weinbaus zwischen Tradition und Innovation immer neu zu beleben.
Für denjenigen, der die Weinlesezeit mit ihrem eigenen Flair vom Weinberg bis zur Weinkellerei miterleben will, ist der Veranstaltungskalender dicht gespickt. Eine der wichtigsten Veranstaltungen ist die Vinum von Alba und Cantine aperte (offener Weinkeller) in den Langhe und im Roero.

weinlese

Ein anderes herausragendes Beispiel romanischer Architektur aus dem Mittelalter ist die Abtei von Staffarda, nicht weit von Saluzzo, im Raum Cuneo. Fährt man dann durch die Wein- und Hügellandschaften im Monferrato, kommt man nach Asti. Hier findet man viele Monumente der Romanik von hohem künstlerischem Wert, wie die Krypta von S.Anastasio, die Abtei Vezzolano in Albugnano, S. Lorenzo in Montiglio und S. Secondo in Cortazzone. Wer weiterfährt, kommt in die Provinz Alessandria, wo man das Santuario (den Schrein) della Madonna della Fonte von Felizzano und das Santuario von S. Giustina in Sezzadio, eines der wichtigsten in Piemont, besichtigen kann.
Durch Reisfelder, Äcker, Hügel, Weinberge, Schlösser und Gegenden, wo die Natur noch in Ordnung ist, fährt man um nach Vercelli und Novara zu kommen, wobei man an der Basilica S. Andrea und der Abtei S. Nazzaro Sesia Halt machen sollte. Und zum Abschluss der Rundreise besucht man das Schloss von Massazza, typisch mittelalterliche Verteidigungsfestung, die um das Jahr 1000 in ein Schloss umfunktioniert worden war.






Ortschaften

Forte di Fenestrelle

Dies ist die größte befestigte Anlage Europas und der weitläufigste Mauerbau nach der chinesischen Mauer: 635 Meter Höhenunterschied, 3 km Länge, 1.300.000 m² Fläche; 4.000 Stufen überdachte Treppen; 2500 Stufen Treppen unter freiem Himmel; 5 Zugbrücken; 183 Scheinwerfer zur Beleuchtung der Innenräume.

Sacro Monte di Crea

Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts realisiert, verfügt der Heilige Berg von Crea über 23 Kappellen und 5 Klausen, die im Wald verstreut liegen und untereinander durch Pfade verbunden sind. Die Kappellen erzählen das Leben der Jungfrau und beherbergen außergewöhnliche Statuengruppe in natürlicher Größe.

Castello di Costigliole d’Asti

Von einem weitläufigen Park umgeben beherbergt das Schloss eine internationale Kochschule und jedes Jahr "die Barberaversteigerung", die inzwischen für die Liebhaber von Qualitätsweinen zu einer Veranstaltung geworden ist, bei der man nicht fehlen darf.



Persönlichkeiten

Alessandro Del Piero

Alessandro Del Piero

“Ich bin mit 18 Jahren nach Torino gekommen und habe dort mein Haus gekauft und es im Laufe der Jahre meinen Bedürfnissen angepasst, dort wohnen auch meine Freunde, und dort ist meine Frau geboren.”

Piero Chiambretti

“Meine freie Zeit verbringe ich in Torino. Ich bin dort aufgewachsen und auch professionell gewachsen. Die Studienjahre und das Kabarett, die Jahre auf der Flucht und die der triumphierenden Rückkehr, die meiner Lokale. Torino ist mein Leben.”

Bruno Gambarotta

“Für die Turiner war ich ein "Pacu", ein Bauer... Ich kam aus Asti, wo mein Vater Schriftsetzer war. Nach den Überschwemmungen von 1949 sind wir nach Torino umgezogen. Ich sprach nur astigianisch und trug Knickerbocker. Ich habe mich von diesem Image befreit, indem Klassenbester wurde".