Sport und Öno-Gastronomie

Natur und Gebirge ist ein perfektes Wortpaar für den, der den Sport in allen Jahreszeiten ausüben will. Dank der besonderen Gestaltung ihrer Berge, sind die Orco- und Soana-Täler ein Anhaltspunkt, eine Schule für die Alpinisten. Es können Kletterungen auf verschiedenen Höhen und mit verschiedenen Schwierigkeiten praktiziert werden, einige für Anfänger zum Lernen der Grundtechniken, andere faszinierende anspruchsvolle, und auch für die erfahrenen Bergsteiger. Die Orco- und Soana-Täler waren eine echte Wiege für die Entwicklung von neuen Stilen des freien Kletterns (free climbing), auch Dank der guten südlichen Position des Orco-Tals, die das Klettern auf “sonnigen” Granitplatten von April bis November, auf verschiedenen Höhen von 1.000 bis 1.900 m ermöglichen. Während der Sommerzeit können die Wind-Surfer ihren Lieblingssport auf 1.582 m Höhe auf dem Ceresole-Sees ausüben. Auch für den Wintersport gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel der Alpiner Skilauf, mit Führer. Die bevorzugten eindrucksvollsten Ziele sind: La Cialma, Punta Cia, La Rossa, Vallone di Piantonetto (von Locana), Colle Gran Paradiso, Bocca di Noaschetta (von Noasca), Colle del Carro, Levanna Orientale, Aiguille Rousse, Punta Galisia, Punta Basei, Punta Fourà, Becca di Monciair, Colle della Terra, Col Perdu (da Ceresole)…. Auf den gleichen Strecken ist es auch der back country (Bergklettern und mit dem Snowboard herunterfahren) und das Telemark möglich. Das Skilaufen kann in der Winterzeit, Dank der Aufstieganlagen von Locana, Alpette, Ceresole Reale und Valprato Soana ausgeübt werden. Der Skilanglauf kann in Ceresole Reale und in Campiglia di Valprato Soana ausgeübt werden. In Ceresole und Piamprato stehen auch Schlittschuhbahnen zur Verfügung.

Und um einen Tag Sport und Natur abzuschließen, raten wir die typische Küche dieser Täler zu kosten. In den Gaststätten dieser Zone können einfache Gerichte, reich an Bergtradition, mit der unausbleiblichen Polenta probiert werden. Sonstige typische Gerichte sind die Kohlsuppe, Risotto à la ceresolin, Kartoffel- oder Kastaniensuppe, paniere, frittierte oder in Sauce zubereitete Pilze. Einige typische Produkte sind: Butter, Toma d´alpe, Ziegenkäse, Brùs (Ricotta mit Pfeffer angemacht, der sowohl frisch als auch gelagert gekostet werden kann), Burrina (Flüssige Sahne, die aus der ersten Kochphase der Molke gewonnen wird), Kartoffelwurst, Boccetta, Fressa, Kastanien und Pilze, Blutwurst, Nuss-Speck und Quaietta (Schweineschwarte mit Aromen und Kräutern gewürzt), Honig und Marmelladen.

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Ortschaften
Forte di Vinadio
Nach dem Willen von König Karl Albert errichtet, stellt die Befestigungsanlage von Vinadio eines der bedeutendsten Beispiele alpenländischer Militärarchitektur dar. Sie erstreckt sich in Längsrichtung auf 1200 Metern Länge über drei Ebenen, auf denen sich circa 10 Kilometer interner Wege verteilen.
Cantine storiche di Canelli
Die Keller – in denen die perfekt aufgereihten antiken Fässer und Barriques gelagert werden – verfügen über Ziegelsteingewölbe mit weiten tiefer gelegten Rundbögen und sind untereinander durch Tunnelgänge verbunden, welche bis ins Grundwasser und in die tiefen Erdschichten hineinreichen, die sich im Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben.
Castello di Mazzè
In den antiken Gewölben des mittelalterlichen Schlosses kann man das Torturenmuseum besichtigen: Instrumente und Methoden der Heiligen Inquisition. Das Gebäude ist von einem weitläufigen Park mit Panoramablick auf den Canavese umgeben.
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Persönlichkeiten
Roberto Faenza
“Mit seinem antiken und schmachtenden Zwielicht ist Torino der abstrakte, metaphysische Raum, die schöne, ferne und ein wenig mysteriöse Unbekannte, die ich in Giorni dell’abbandono nach dem gleichnamigen Romand von Elena Ferrante auf die Leinwand zu bannen beschlossen habe.”
Monica Bellucci
“Eine Stadt, die ich zum sterben schön finde, architektonisch gesehen wunderschön, die Leute sind gesellig, aber nicht aufdringlich, und man isst großartig.”
Mario Brunello
“Torino hat ein besonderes Karma was die Musik betrifft. Das Turiner Publikum nimmt sich ein paar Minuten mehr Zeit als andere, um zu entscheiden. Die Stadt scheint abwarten, nichts übereilen zu wollen. Auch weil sie Künstler nicht als Stars, sondern als Menschen behandelt. Sie macht dir sanft verständlich, dass du wichtig bist, weil du etwas zu sagen hast. Das ist eine sehr nette Weise, einen wie zu Hause fühlen zu lassen”.
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